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24. August, 14:00-18:00

Kennenlernen, Themenfindung, Sammeln


Flip chart:
Langsamkeit + Stille

Verdichtung um den Begriff „Stille“.
Was ist/bedeutet Stille? Ist Stille im Radio möglich und bei ORANGE 94.0? Können wir das O94 Notfallprogramm ausser Kraft setzten? „Reine“ Stille/das Vakuum ist unerträglich.

Wie sollen wir arbeiten?
Jede für sich und dann in der Gruppe zusammen bringen?
Improvisieren?
Eine Probe senden?
Reduzieren: So wenig wie möglich an Eindrücken bieten und dennoch Aufmerksamkeit erreichen?
Technische, mechanische usw. Möglichkeiten werden besprochen z.B Frequenz und die Wirkung auf den Körper, spezieller Gehörschutz. Wo sind die technischen Grenzen des Radios/Sender?

15h12min: Suchen wir noch ein anderes Thema.
Wie wird Bild durch Ton beeinflusst?
Video/Visual: live Geschwindigkeit gehen und Computer beschleunigt und kehrt die Bewegung um. Weg zum brut gehen.
Vorteil Video: Jede kann etwas anderes einbringen z.B. Filmmusik komponieren.
Publikum produziert Sound. (Gibt es Mischpulte bei denen egal, wenn kaputt gehen?) Kann Publikum unabhängig vom Mischpult Geräusche etc produzieren?


15h24min: Pause.
15h48min: Es geht weiter.

Wie lange soll das dauern?
Stille weiter. Verhältniss Bild – Ton.
Als Element break. Kann mit der Länge der breaks spielen. Klangteppiche? Anpassen an bestimmte Bilder? Oder: Zuerst Musik und jemand macht den Film dazu?

Intensität der Klänge: Kleine oder grosse Buchstaben. Programm reagiert auf Lautstärke und Klang.
Elemente visuell bestimmen und herausholen (intensiv, leise), Kontraste schaffen.

Zeitklang: Wie hört sich eine bestimmte Zeit an?
Jede Zeit hat ihren Klang – Geschichte des Radios, wie hätte das 16 Jh. klingen können.
Klang und Wirklichkeit ist nicht reproduzierbar. Gehör. Ton macht „Echtheit/Jetzt“ Empfindung. Geräusch suggeriert Echtzeit.
Synchronizität: Bleistifft fällt auf Tischplatte. Wenn Synchronizität nicht gegeben, macht etwas befremdliches, aber auch spannendes z.B. Lippen bewegen ber passt nicht zum Ton.

Vorproduziertes Video und Klänge? Muss nicht alles live sein.
Etwas vorproduzieren und bei der Veranstaltung wieder brechen.


16h15h: Flip chart: Titelsuche
Zeitklang
epochale Klänge
Filmmusik/Rezepte
Filmusik: Konditionierung
durch Medien/Stereotypen

Leute lernen wie sie etwas zu rezipieren haben z.B. Filme. Filme die da rausfallen z.B. David Lynch bricht mit Erzählstruckturen und Sound.

Soll nicht didaktisch werden!

Machen wir verschiedene Beiträge? Über den ganzen Abend? Eine radikale Aktion und that’s it?

Publikum einbinden:
Soll Publikum etwas mitbringen für den Abend? z.B. Nehmen sie den Gegenstand mit, den sie glauben zu hören? Altagsgegenstände mitnehmen. Und damit geräusche machen. Dies könnte eine Sendung sein.
Improvisations session. z.B. 5 Gegenstände auf Tisch. Spielen Original vor und vor Ort improvisieren.


2 Aktionen:
Geräusch des Tages – Filmmusikkonditionierung.
Rategeräusch.
Video ohne Ton spielen und aufnehmen, was vor Ort an
Ton da und damit was machen (von uns kommt Stille).

Epochaler Klang: Suggeriert Stille im 20. Jh, 14. Jh. …

Mit Sprache und Klang etwas machen – geht nicht um den Sinn.

Jingle produzieren. Welche Funktion soll der Jingle haben? (Geräusch, Info: Gegenstand zum Fest mitnehmen). Für Mediasculptures.

Monotone Breitbandgeräusche, die als Stille wahrgenommen werden z.B. Grillen zirpen, Autolärm.

Was für Instrumente?

Improvisation: Etwas, das als Partitur verwendet werden kann z.B. eine Zeichnung, Graphik (z.B. Im Ws-Raum die Kastenbemalung – eine spielt nur das Grüne, eine nur die Fenster). Oder: Publikum filmen (aber nicht das Leute sich erkennen können) und Publikum nur Geräusche aufnehmen (Videomischpult) – andere Art von graphischer Partitur: Verwendet dann Bild/er von gefilmten Publikum.

Videodokumentation: Ina Lange (A)

Für morgen:
Stille und Geräusch suggerieren – mitnehmen.



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